Apple klärt auf

Wann das iPhone nach Passcode statt Face ID verlangt

26.02.2020
Von 
Halyna Kubiv ist Content Manager bei Macwelt
Dass man nach dem Neustart zunächst den eigenen Passcode eingeben muss, ist bekannt, doch manchmal verlangt das iPhone scheinbar sporadisch die Passcode-Eingabe.

Seit iOS 9 hat Apple für die Fingerabdrucküberprüfung einige Regeln aufgestellt: Nach dem Neustart muss man zunächst den Passcode eingeben, beim zweiten Versuch funktioniert dann auch die Touch ID. Neben dieser einfachen Regel hat Apple noch eine Beschränkung aufgestellt, wenn man das iPhone nicht in den letzten 48 Stunden entsperrt hat, dann wurde nochmals der Passcode gebraucht.

iPhone-Entsperrung per Face ID
iPhone-Entsperrung per Face ID
Foto: Apple

Ähnliche Regeln listet Apple für die Entsperrung per Face ID in seinem Support-Artikel auf.

Unter folgenden Bedingungen muss der Nutzer anstelle von Face ID den Passcode eingeben:

  • Das Gerät wurde gerade eingeschaltet oder neu gestartet.

  • Das Gerät wurde seit über 48 Stunden nicht mehr entsperrt.

  • Der Code wurde innerhalb der letzten sechseinhalb Tage nicht zum Entsperren des Geräts genutzt und das Gerät wurde innerhalb der letzten vier Stunden nicht mit Face ID entsperrt.

  • Das Gerät hat einen Fernsperre-Befehl erhalten.

  • Fünf Versuche eines Gesichtsabgleichs sind fehlgeschlagen.

  • Sie hatten die Seitentaste und eine der Lautstärketasten gleichzeitig zwei Sekunden gedrückt gehalten, um das Gerät auszuschalten oder einen Notruf abzusetzen.

Der letzte Punkt als Bedingung zu der Passcode-Eingabe gilt nur für Smartphones mit Face ID. Auf den Handys mit der Touch ID funktioniert das Ausschalten anders, das lange Drücken des Power-Knopfes löst nicht die Forderung einer Eingabe des Passcodes aus, das iPhone SE beispielsweise wird immer noch mit der Touch ID entsperrt. (Macwelt)