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"Wall Street Journal": Telekom hat ein Problem

27.09.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das "Wall Street Journal" wähnt die Deutsche Telekom auf dem besten Wege, im weltweiten Konsolidierungsprozeß vom Jäger zum Gejagten zu werden. Die Bundesregierung erwägt nach einem Bericht des Wirtschaftsblattes, im kommenden Jahr einen großen Teil ihres bislang 65prozentigen Anteils an dem einstigen Staatsmonopolisten zu verkaufen. Sobald die Kapitalmehrheit des Bonner Carriers am Markt gehandelt werde, müsse dieser als Kandidat für eine feindliche Übernahme gesehen werden, heißt es weiter. Gefahr für die Telekom drohe auch von der möglichen Fusion zwischen MCI Worldcom und Sprint (CW Infonet berichtete), die das Unternehmen vom lukrativen US-Markt verdrängen könne.