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W3C-Spezifikation ermöglicht Druck von skalierbaren Vektorgrafiken

21.02.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Web-Konsortium W3C hat in einem ersten Entwurf SVG Print (Scalable Vector Graphics Printing Requirements) spezifiziert. Die Spezifikationen beschreiben Gebrauchsszenarien, Merkmalsätze und Erfordernisse, die notwendig sind, um skalierbare Vektorgrafiken (SVGs) ausdrucken zu können. Dazu sollen insbesondere animierte und interaktiv gestaltete Inhalte in ein Format gebracht werden, das Drucker interpretieren können.

Bei SVG handelt es sich um ein XML-basierendes Datenformat, das vom W3C für die Darstellung vektororientierter zweidimensionaler Grafiken eingeführt wurde. Vektorgrafiken beschreiben im Gegensatz zu Rastergrafiken nicht die einzelnen Farbwerte aller Bildpunkte, sondern Linien, Polygone, Kurven und Text als Funktionen. Dadurch ist eine beliebige verlustfreie Vergrößerung oder auch Animation möglich. Damit ist SVG eine quelloffene Alternative zum poulären Flash-Format von Macromedia. (lex)

Mehr zum Thema "Scalable Vector Graphics" lesen Sie im Beitrag "SVG - Grafiken für Business-Anwendungen" in der Rubrik "Produkte + Technologien".