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W3C erneuert Semantic-Web-Spezifikationen

09.04.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Web-Konsortium W3C hat die im August 2002 entworfene OWL (Ontology Web Language) überarbeitet, die dazu dient, zusätzlichen Kontext beim Datenaustausch mit Web-Services zu vermitteln. Dies betrifft im einzelnen die Bereiche

"Overview",

"Guide",

"Use Cases and Requirements",

"Semantics and Abstract Syntax" sowie

"Test Cases" und

"Reference".

Der OWL zugrunde liegt das RDF (Resource Description Framework). Durch RDF sollen Computer unterschiedliche Begriffe mit ähnlicher Bedeutung auflösen können, zum Beispiel "book" und "manual".

Das W3C sieht sich zunehmender Kritik ausgesetzt, bei Semantic Web handle es sich um einen futuristischen und exzentrischen Ansatz, Web-Inhalte zu verknüpfen. Um dem entgegenzutreten, organisiert das Konsortium die so genannte "Semantic Web Tour", in deren Rahmen W3C-Mitglieder die Technologie vom 10. bis zum 24. Juni 2003 in verschiedenen europäischen Städten wie München, Brüssel, Athen, Rom und London vorstellen wollen. (lex)