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W3C empfiehlt "Web Ontology Language"

20.08.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Web-Konsortium W3C hat die "Web Ontology Language" (OWL) als so genannte Candidate Recommendation herausgegeben und damit zur Standardisierung vorgeschlagen. Die Spezifikationen dienen dazu, zusätzlichen Kontext beim Datenaustausch mit Web-Services zu vermitteln. Dies betrifft im Einzelnen die Bereiche

"Overview",

"Guide",

"Use Cases and Requirements",

"Semantics and Abstract Syntax" sowie

"Test Cases" und

"Reference".

Der OWL zugrunde liegt das RDF (Resource Description Framework). Durch RDF sollen Computer unterschiedliche Begriffe mit ähnlicher Bedeutung auflösen können, zum Beispiel "book" und "manual".

Vorstufen der Spezifikationen werden bereits in medizinischen und biotechnischen Bereichen eingesetzt. Dort ermöglichen sie unter anderem die Suche in Multimedia-Datenbanken, die nicht zu englischsprachigen Suchwerkzeugen kompatibel sind, heißt es beim W3C. (lex)