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Voicestream: Verlust ist höher als erwartet

09.08.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die kurz vor der Übernahme durch die Deutsche Telekom stehende US-Telefongesellschaft Voicestream hat im zweiten Quartal dieses Jahres höhere Verluste zu verbuchen als erwartet. Der Nettoverlust des Unternehmens liegt bei 419,7 Millionen Dollar oder 2,16 Dollar je Aktie. Im zweiten Quartal 1999 hatte der Verlust noch 132,8 Millionen Dollar oder 1,39 Dollar je Anteilschein betragen. Damit liegt das Ergebnis deutlich unter den Erwartungen der Analysten. Der Informationsdienst First Call / Thomson Financial hatte dem Unternehmen einen Verlust von 1,62 Dollar je Aktie vorausgesagt. Der Umsatz der Firma ist jedoch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 109,1 Millionen Dollar auf 453,6 Millionen Dollar gestiegen. Außerdem hat sich die Zahl der Kunden im zweiten Quartal 2000 um 300 000 auf 2,6 Millionen erhöht. Erst letzte Woche hatte

Voicestream das Übernahmeangebot der Deutsche Telekom in Höhe von 50 Milliarden Dollar angenommen (CW Infonet berichtete). Die geplante Akquisition wird derzeit von der Regulierungsbehörde geprüft.