Web

 

Vodafone will sich von japanischer Festnetzsparte trennen

05.02.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der britische Mobilfunkriese Vodafone hat Berichte über einen geplanten Verkauf seiner Festnetztochter Japan Telecom bestätigt. Wie das Unternehmen ad hoc bekannt gab, würden bereits Verhandlungen geführt, eine Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen. Der weltgrößte Mobilfunkkonzern reagierte damit auf verschiedene Pressemeldungen, wonach die US-Investmentgesellschaft Ripplewood bereit ist, für das Festnetzgeschäft des japanischen Unternehmens mehr als 2,5 Milliarden Dollar zu zahlen.

Vodafone hatte seine Beteiligung an Japan Telecom und deren Mobilfunktochter J-Phone im Herbst 2001 von 20 auf 66,7 Prozent aufgestockt. Das Interesse der Briten galt dabei von Anfang an primär dem NTT DoCoMo-Konkurrenten. Branchenkenner waren aber davon ausgegangen, dass das defizitäre Festnetzgeschäft vor einem Weiterverkauf restrukturiert wird. (mb)