Nur 5 Euro Aufpreis für 5G bei allen Mobil-Tarifen

Vodafone startet mit 5G

17.07.2019
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Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Ab sofort können Vodafone-Nutzer mit 5G surfen. Die Nutzung von 5G zu einem bestehenden Vodafone-Mobilfunkvertrag kostet nur 5 Euro Aufpreis pro Monat!

Vodafone hat nach der Deutschen Telekom als zweiter deutscher Mobilfunkprovider seine 5G-Tarife vorgestellt. Vodafone geht allerdings anders als Konkurrent Telekom vor.

Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter mit dem neuen GigaCube 5G.
Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter mit dem neuen GigaCube 5G.
Foto: Vodafone

Vodafone stellt nämlich im Unterschied zur Deutschen Telekom keine speziellen 5G-Tarife vor. Sondern Vodafone bietet die 5G-Nutzung als kostenpflichtige Erweiterung für bestehende 4G-Vodafone-Tarife an. Vodafone verkauft dazu ab sofort die ersten 5G-Endgeräte und die passenden 5G-Tarife online und in den ersten Shops.

5 Euro Aufpreis für 5G: Die 5G-Option können interessierte Kunden in allen Red-Tarifen und in allen Young-Tarifen (für Nutzer unter 28 Jahren) sowie im Vodafone Black Tarif über die MeinVodafone-App, über MeinVodafone im Browser oder per Hotline für 5 Euro pro Monat dazu buchen. Die 5G-Option ist nach einem Monat Mindestlaufzeit monatlich kündbar.

Ein Beispiel: Privatkunden, die sich online für den Tarif Young S entscheiden, können so mit der neuen 5G-Option im ersten Jahr für insgesamt nur 14,99 Euro im Monat auch im 5G-Netz surfen. Ab dem 13. Monat kostet das dann aber 27,99 Euro.

In den Tarifen Red XL für 79,99 Euro pro Monat und Vodafone Black ist die 5G-Option automatisch und ohne Aufpreis inklusive. Geschäftskunden mit den Tarifen Red Business+ und Red Business Prime können den Zugang zu 5G ebenfalls hinzubuchen.

5G-Router: Ebenfalls kostenlos ist der Zugang zum 5G-Netz für Kunden mit einem Tarif für den neuen mobilen Huawei-Router Gigacube 5G. Vodafone verspricht damit Geschwindigkeiten von bis zu 500 Megabit pro Sekunde und einigen nicht näher genannten Standorten in Kürze sogar Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit

Bei einer monatlichen Zuzahlung von 2,99 Euro ist der Gigacube 5G ab dem 18. Juli ab einmalig 349,90 Euro online und in den Vodafone-Shops erhältlich. Die passenden Tarife für den mobilen Router sind inklusive Zugang zum 5G-Netz ab monatlich 24,99 Euro (30 Gigabyte) erhältlich. Größere Datenpakete von bis zu 250 Gigabyte (44,99 Euro) sind ebenfalls buchbar.

Um 5G auf dem Smartphone nutzen zu können, brauchen Sie ein passendes Smartphone wie das Huawei Mate 20 X 5G oder das Samsung Galaxy S10 5G. Vodafone verkauft passende Bundles aus Tarif und Smartphone.

Passend zum Thema: Testen Sie Ihr Wissen!

Ab dem 17. Juli 2019 sollen Vodafone-Kunden das 5G-Netz, soweit vorhanden, in Deutschland nutzen können. Vodafone hat hierzu die ersten 25 5G-Stationen mit mehr als 60 5G-Antennen in 20 Städten und Gemeinden aktiviert. Erste 5G-Stationen funken jetzt unter anderem in den Gemeinden Birgland (Bayern), Lohmar (Nordrhein-Westfalen) und Hattstedt (Nordfriesland). Auch in den Großstädten Köln, Düsseldorf, Hamburg, Dortmund und München funkt seit heute an ersten Orten das 5G-Netz.

Im August 2019 sollen dann mehr als 50 Stationen mit 120 5G-Antennen im Netz funken: In Berlin, Bremen, Dresden, Darmstadt, Leipzig, Mülheim an der Ruhr und Frankfurt. Bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres sollen mehr als 160 5G-Antennen an ersten Orten in 25 Städten, in 25 Gemeinden sowie in zehn Industrieparks funken. Zum Ende des Jahres 2020 will Vodafone 10 Millionen Menschen ans 5G-Netz anschließen und bis Ende 2021 will Vodafone rund 20 Millionen Menschen mit 5G erreichen. (PC-Welt)