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Vobis macht zehn Filialen dicht

12.02.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - "Mit dem PC-Verkauf verdienen wir kein Geld mehr", kommentierte Jürgen Rakow, Vorstandsvorsitzender der Computerhandelskette Vobis, die geplante Schließung von zehn seiner 140 Filialen gegenüber der "Bild am Sonntag". Dieser Schritt werde "wegen besonders schwacher Umsätze" vorgenommen, die wiederum durch die zunehmende Konkurrenz von Lebensmittelketten (wie Aldi) und anderen Discount-Anbietern bedingt seien. Diese neuen Player im PC-Bereich wollen laut Rakow mit den Computern kein Geld verdienen, sondern sich neue Klientel erschließen. Deshalb bieten sie die Geräte zum Einkaufspreis an. Vobis befindet sich zu 75 Prozent im Besitz von Divaco, einem Joint Venture der Deutschen Bank, dem Versicherungsunternehmen Gerling und der Einzelhandelskette Metro.