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Visual Studio .Net muss zuerst durch den Sicherheitscheck

15.02.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das erst diese Woche offiziell vorgestellte Visual Studio .Net ist das erste Produkt, das in die von Bill Gates angekündigte neue Sicherheitsstrategie fällt. Im Rahmen des so genannten "Security Pass Audit" prüfen die Microsoft-Entwickler den Quelltext der Software auf Fehler.

Allerdings ist die Entwicklungsumgebung bereits erhältlich und der erste Bug schon entdeckt. Der mitgelieferte C++-Compiler produziert fehlerhaften Code, der unter Umständen Speicherüberläufe und damit Sicherheitslücken in den kompilierten Anwendungen zur Folge haben kann, so Sicherheitsberater von Cigital (Computerwoche online berichtete).

Laut Produktmanager Barry Goffe plant Microsoft ein System, durch das Unternehmensanwender notwendige Sicherheits-Updates automatisch bekommen. Als ersten Schritt will der Hersteller seine Website umstrukturieren, so dass Anwender die Patches schneller finden und leichter herunterladen können. (lex)