5G-Versteigerung

Vier Unternehmen bieten mit

28.01.2019
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Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Neben Deutscher Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland bewirbt sich auch United Internet (1&1 Drillisch AG) um die Teilnahme an der Versteigerung der begehrten 5G-Mobilfunk-Lizenzen in Deutschland.

Die Bundesnetzagentur hat via Twitter mitgeteilt, dass sich vier Unternehmen für die Versteigerung der 5G-Mobilfunklizenzen beworben haben. Die Bundesnetzagentur wird nun über die Anträge entscheiden, was allerdings eher als Formalie gilt: Wer sich bewirbt, wird meist auch zur Versteigerung zugelassen. Die 5G-Auktion soll dann in der zweiten Märzhälfte 2019 beginnen.

5G-Versteigerung: Vier Unternehmen bieten mit
5G-Versteigerung: Vier Unternehmen bieten mit
Foto: 3gpp.org

Die Anmeldefrist war am Freitagnachmittag abgelaufen. Neben den drei etablierten Mobilfunkunternehmen Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland hat sich auch der Newcomer 1&1 Drillisch AG, der zur United Internet AG gehört, beworben. 1&1 betreibt derzeit kein eigenes Mobilfunknetz. Derzeit basieren die Mobilfunkangebote der 1&1 Drillisch AG auf der Anmietung fremder Netze, wie das Unternehmen selbst einräumt.

Strittige Themen in Zusammenhang mit der 5G-Versteigerung sind vor allem die Netzabdeckung und das lokale Roaming: Also um die Frage, ob Mobilfunkanbieter ihre Netzwerke auch Konkurrenten zur Verfügung stellen müssen, damit diese Lücken in der Versorgung schließen können. Bei der Frage der Netzabdeckung geht es darum, ob 5G flächendeckend verfügbar sein soll. Die Bundes-Forschungsministerin Anja Karliczek hatte diese Frage mit der unglücklichen Formulierung „5G ist nicht an jeder Milchkanne notwendig“ in den Mittelpunkt der Diskussion gerückt. Der Bundeswirtschaftsminister sieht das etwas anders: Er schämt sich für deutsches Handynetz.Wegen der Auflagen für die Versteigerung klagen Telekom, Vodafone und Telefonia gegen die Bundesnetzagentur.

(PC-Welt)