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Viele Windows-XP-Anwender drücken sich um Service Pack 2

07.07.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nur ein Drittel der US-amerikanischen Windows-XP-Anwender nutzen Microsofts Service Pack 2, räumte Mario Juarez, Produkt Manager für den Bereich Sicherheit bei Microsoft ein. Die Nutzer würden Updates für ihre Systeme nur zögerlich einspielen, erläuterte er auf der Microsoft-Konferenz TechEd in Amsterdam. "Wir wissen, dass der Anteil der Anwender, die Service Pack 2 installiert haben, geringer ist, als wir es uns eigentlich wünschen." Der weltgrößte Softwarekonzern hatte das Update-Paket für sein aktuelles Desktop-Betriebssystem vor rund einem Jahr herausgebracht, um in erster Linie Sicherheitslücken zu schließen (siehe: "Service Pack 2 für Windows XP ist fertig"). Allerdings hatten sich bereits in den ersten Wochen nach der Veröffentlichung zahlreiche Nutzer über Probleme nach der Installation des Service Pack beschwert (siehe: "Service Pack 2 für XP sorgt oft für Kummer").

Im Allgemeinen seien die Anwender jedoch wachsamer, was Online-Bedrohungen betrifft, relativiert Detlef Eckert, Chief Security Advisor von Microsoft, die Aussagen seines Kollegen. Attacken aus dem World Wide Web würden heute gezielter vorgetragen und würden oft finanzielle Schäden für die Betroffenen nach sich ziehen, begründet Eckert seine Einschätzung. (ba)