Viag schraubt TK-Ausgaben nach oben

16.04.1999

MÜNCHEN (vwd/CW) - Die Viag AG, München, rechnet bei ihren TK-Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz im laufenden Jahr mit operativen Anlaufverlusten von rund 950 (1998: 700) Millionen Mark. Die Tochter Viag Interkom GmbH allein soll 1999 mit dem Eintritt in das Privatkundengeschäft deutlich mehr als eine Milliarde Mark einnehmen. In den kommenden Jahren dürften die Verluste nach Angaben von Viag-Vorstandschef Wilhelm Simson sukzessive sinken; der Break-even in Deutschland und Österreich werde weiterhin für 2001 erwartet, für die Schweiz im Jahr 2002. Der Grund für die abermals steigenden Verlustzahlen im Geschäftsplan sei das schnellere Wachstum des Marktes sowie - damit verbunden - das des eigenen Netzes, erklärte Simson auf der Bilanzpressekonferenz in München. 2001 werde bei Viag Interkom ein Umsatz von vier Milliarden Mark angepeilt.