Verizon und Nextel legen Streit bei

04.11.2004
Der gerichtliche Streit zwischen den beiden US-Anbietern Nextel und Verizon Wireless ist offiziell beigelegt. Ursprünglich hatte Verizon geplant, gegen eine Entscheidung der amerikanischen Regulierungsbehörde FCC vorzugehen, nach welcher dem zur Zeit fünfgrößten Netzbetreiber Nextel ein neues Frequenzspektrum im Bereich von 1,9 GHz zugesagt wurde, der Wert liegt bei knapp 5 Milliarden US-Dollar...

Der gerichtliche Streit zwischen den beiden US-Anbietern Nextel und Verizon Wireless ist offiziell beigelegt. Ursprünglich hatte Verizon geplant, gegen eine Entscheidung der amerikanischen Regulierungsbehörde FCC vorzugehen, nach welcher dem zur Zeit fünfgrößten Netzbetreiber Nextel ein neues Frequenzspektrum im Bereich von 1,9 GHz zugesagt wurde, der Wert liegt bei knapp 5 Milliarden US-Dollar.

Im Gegenzug darauf hatte Nextel seinen Kontrahenten verklagt, da dieser angeblich eine eingetragene Marke unerlaubt nutzte. Nextel hatte sich die Begriffe Push-to-Talk und PUSH sowie die Abkürzung PTT beim amerikanischen Patentamt als Warenzeichen sichern lassen. Im Gegenzug für die neue Bandbreite übergab Nextel an die FCC Frequenzen aus dem 800-MHz-Band im Wert von 1,6 Milliarden US-Dollar.

Zudem investierte das Unternehmen weitere 3 Milliarden Dollar in die Umstrukturierung des Netzes, woraufhin Verizon die Klage fallen ließ. Die Begründung liegt vermutlich auch darin, dass Verizon künftig nicht in einem schlechten Licht gegenüber der FCC stehen wollte. Obwohl die Vergabe der Frequenzen derzeit noch vom Government Accountability Office (GAO) geprüft wird, zog daraufhin auch Nextel seine Klage zurück und einigte sich mit Verizon Wireless außergerichtlich.

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