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Verizon schreibt Milliardengewinn

23.04.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die größte lokale US-Telefongesellschaft, Verizon Communications, konnte dank neuer Bilanzierungsregeln im ersten Geschäftsquartal 2003 einen Nettogewinn von 3,9 Milliarden oder 1,41 Dollar pro Aktie erzielen, nachdem im entsprechenden Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 501 Millionen Dollar oder 18 Cent je Anteil aufgetreten war. Vor einmaligen Sondereffekten sank das (Pro-forma-)Plus allerdings von 72 auf 63 Cent pro Anteilschein. Laut Umfrage von First Call Thomson konnte Verizon damit jedoch die Erwartungen der Analysten erfüllen.

Der Umsatz reduzierte sich von 16,4 Milliarden auf 16,3 Milliarden Dollar. Während der TK-Konzern dabei im traditionellen Festnetzgeschäft leichte Einbußen verzeichnete, steigerte die Mobilfunktochter Verizon Wireless ihre Einnahmen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 14,8 Prozent auf 5,1 Milliarden Dollar. Außerdem gelang es dem Joint Venture mit der britischen Vodafone, seinen Kundenstamm im Berichtszeitraum um 833.000 auf 33,3 Millionen Nutzer zu erhöhen. Die Breitbandsparte meldete parallel einen Anstieg der DSL-Kunden um 160.000 auf 1,83 Millionen Abonnenten.

Das Verizon-Management bekräftigte seine bisherige Prognose, im Gesamtjahr einen Gewinn von 2,70 bis 2,80 Dollar pro Aktie zu schreiben. Der Umsatz soll um bis zu zwei Prozent über Vorjahresniveau liegen. (mb)