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Verizon muss Kundendaten an Musikverband weitergeben

05.06.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ein US-Berufungsgericht hat verfügt, dass der amerikanische TK-Konzern Verizon Communications die Namen von vier Kunden an den US-Musikverband RIAA (Recording Industry Association of America) weiterreichen muss. Den Usern wird vorgeworfen, Musik über ein Peer-to-Peer-Netzwerk zum Download zur Verfügung gestellt und damit gegen Urheberrechtsbestimmungen verstoßen zu haben. Verizon hat angekündigt, alle Rechtsmittel im Kampf gegen diese Entscheidung auszuschöpfen. (ho)