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Verity schwimmt gegen den Strom

15.03.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im Gegensatz zum derzeitigen Trend hat die US-Softwareschmiede Verity die Wallstreet-Analysten gleich mit zwei guten Nachrichten überrascht: Sie legte ein hervorragendes Ergebnis für das dritte Fiskalquartal vor und beließ es - anders als momentan in der Branche üblich - bei ihrer guten Prognose für das kommende Quartal.

Der Suchmaschinen- und Filtersoftware-Experte verzeichnete im abgelaufenen Berichtszeitraum einen Gewinn von 9,2 Millionen Dollar oder 25 Cent je Aktie und übertraf damit die Erwartungen der Wallstreet um zwei Cent. Im vergleichbaren Vorjahresquartal belief sich das Plus noch auf 7,8 Millionen Dollar oder 22 Cent pro Anteilschein. Der Umsatz verbesserte sich in diesem Zeitraum von 29,2 auf 38 Millionen Dollar.

Im vierten Fiskalquartal rechnet Verity nach wie vor mit einem Profit von 24 bis 27 Cent je Aktie und Einnahmen von 41 bis 42,5 Millionen Dollar. Für das gesamte Geschäftsjahr geht der Hersteller von einem Plus von 91 bis 94 Cent pro Anteilschein und Einnahmen von 144,8 bis 146,3 Millionen Dollar aus, was einer Umsatzsteigerung von über 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen würde.

Die Anleger reagierten erfreut über die Nachrichten: Das Verity-Papier legte am gestrigen Mittwoch um 63 Cent zu und notierte zum Börsenschluss bei 22,94 Dollar.