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Veritas präsentiert revidierte Bilanzen

15.06.2004

Der Speichersoftwareanbieter Veritas hat seine Ergebnisse für die Geschäftsjahre 2001, 2002 und 2003 korrigiert. Wie aus dem Bericht an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht, sank dabei der Umsatz im vergangenen Jahr von 1,77 Milliarden auf 1,75 Milliarden Dollar. Der bilanzierte Nettogewinn kletterte dagegen von 274 Millionen auf 347 Millionen Dollar. Grund dafür ist jedoch in erster Linie ein positiver Steuereffekt von 95 Millionen Dollar. Für das erste Quartal 2004 weist Veritas nun Umsätze in Höhe von 486 Millionen Dollar aus, das entspricht einem leichten Rückgang gegenüber den bislang gemeldeten 487 Millionen Dollar (Computerwoche.de berichtete). Der Nettoprofit schrumpfte um drei Millionen auf 100 Millionen Dollar.

Das Unternehmen aus Mountain View, Kalifornien, hatte Mitte März angekündigt, dass es in den Bilanzen der Jahre 2001/02 erneut Fehler in der Verbuchung von Einnahmen festgestellt habe. In der Folge müssten auch die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr und das ersten Quartal 2004 angepasst werden. Eigenen Angaben zufolge betreffen die Bilanzierungsfehler Rückstellungen von Einnahmen im Bereich Professional Services sowie die Ausweisung von Kosten. (Computerwoche.de berichtete).

Für das ausklingende zweite Quartal 2004 rechnet der Speichersoftwareanbieter mit Einnahmen zwischen 490 Millionen und 505 Millionen Dollar. Der Gewinn pro Aktie soll zwischen 21 und 23 Cent liegen. (mb)