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Verisign verbucht weiteren Umsatzrückgang

27.07.2004

Der kalifornische Anbieter von Sicherheitslösungen Verisign litt im zweiten Quartal 2004 erneut unter Umsatzschwund. Wie das Unternehmen aus Mountain View bekannt gab, sanken die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 265,3 Millionen auf 256 Millionen Dollar. Ohne die im Juni übernommene Jamba AG, deren Quartalserlöse bereits zum Teil in der Bilanz berücksichtigt wurden, hätte Verisign sogar nur 243 Millionen Dollar erwirtschaftet.

Nach dem Wegfall hoher Sonderaufwendungen und Abschreibungen fiel nun jedoch ein Nettoprofit von 21,9 Millionen Dollar oder neun Cent je Aktie an, verglichen mit einem Fehlbetrag von 142,9 Millionen Dollar beziehungsweise 60 Cent pro Anteil im Vergleichsquartal 2003. Verisigns Pro-forma-Gewinn je Aktie schrumpfte im Jahresvergleich von 19 auf 15 Cent, entsprach jedoch den Markterwartungen. Zum Ergebnis leistete der für 273 Millionen Dollar gekaufte Berliner Wireless-Content-Provider Jamba im Berichtsquartal noch keinen nennenswerten Beitrag.

Für das laufende dritte Quartal stellt Verisign einen Pro-forma-Gewinn von 16 Cent pro Aktie und rund 285 Millionen Dollar Umsatz in Aussicht, was in etwa den Markterwartungen entspricht. (mb)