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Utimaco restrukturiert und entlässt 20 Prozent

30.01.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der am Neuen Markt notierte IT-Sicherheitsanbieter Utimaco Safeware AG trennt sich im Rahmen einer Restrukturierung von den defizitären Geschäftsbereichen Netzwerksicherheit und Sicherheitsmodule. Rund 20 Prozent der Mitarbeiter verlieren dadurch ihren Arbeitsplatz, die Belegschaft schrumpft damit auf rund 260 Beschäftigte.

Weitergeführt werden die Sparten Personal Device Security (PDS), Digital Transaction Security (DTS) sowie das Systemhaus für kundenspezifische Lösungen. PDS und Systemhaus seien bereits profitabel, DTS stehe an der Gewinnschwelle, so Utimaco in einer Adhoc-Mitteilung. Das Systemhaus übernimmt die Wartung der eingestellten Produktlinien (u.a. "Cryptoserver 2000") und führt entsprechende Projekte weiter. Als Berater für seine strategische Neuausrichtung hat Utimaco nach eigenen Angaben den ehemaligen Debis-Systemhaus-Chef Konrad Reiss gewonnen. (tc)