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USA sind nicht mehr IT-Spitzenreiter

15.02.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Erstmals mussten die USA ihren ersten Platz im globalen Information Society Index (ISI), der von der International Data Corp (IDC) und The World Times erstellt wird, abgeben. Sieger ist nun Schweden. Dieser Index gibt Aufschluss darüber, in welchem Maße die verschiedenen Länder Informationen aufnehmen und Technologien einsetzen. Dabei werden sie in vier Kategorien bewertet: Computer-, Informations-, Internet- und Sozial-Infrastruktur. Laut IDC konnte Schweden die USA vor allem durch ihr PC-Förderprogramm für Angestellte überholen. Dieses ermöglichte es Firmen, ihren Mitarbeitern Rechner zu sehr niedrigen Preisen zu verkaufen. Dementsprechend stieg die Verbreitung von PCs in der schwedischen Bevölkerung. Schweden liegt mit einem ISI-Wert von 5062 Punkten vor den USA mit 5041. Auf den Plätzen drei bis fünf folgen

weitere Skandinavier: Finnland, Norwegen und Dänemark. Deutschland liegt hinter Japan, Singapur und Großbritannien auf Platz 13. Das Schlusslicht der Top-20 bilden Irland und Israel.

Hier die Länder-Rangliste im einzelnen nach ISI-Punkten:

Schweden: 5062

USA: 5041

Finnland: 4577

Norwegen: 4481

Dänemark: 4336

Kanada: 4336

Niederlande: 4230

Schweiz: 4174

Australien: 4129

Japan: 4093

Singapur: 4014

Großbritannien: 3807

Deutschland: 3558

Hongkong: 3484

Belgien: 3419

Österreich: 3397

Neuseeland: 3289

Taiwan: 3177

Irland: 3144

Israel: 3140