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USA: Nur geringe Steigerungsraten bei E-Commerce-Umsätzen

14.12.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die E-Commerce-Umsätze im Weihnachtsgeschäft in den USA werden im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig steigen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen/Netratings. Für die geringe Umsatzsteigerung machen die Experten unter anderem die gebremste Kauflust der Online-Shopper in den Produktkategorien Spielzeug und Elektrogeräte verantwortlich. Im November 2001 kauften die Kunden für 193 Millionen Dollar Spielwaren im Internet. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Rückgang um 30 Prozent. Für Elektroprodukte gaben die Konsumenten 150 Millionen Dollar aus (minus 36 Prozent). Eine Steigerung verzeichneten die Marktforscher unter anderem im Segment Kleidung. Die Online-Umsätze mit Textilien erhöhten sich von 529 Millionen auf 573 Millionen Dollar. Insgesamt stiegen die Einnahmen der Internet-Händler im November 2001

gegenüber dem Vorjahr um etwa zehn Prozent. In den Vormonaten verzeichneten die Unternehmen allerdings noch Steigerungsraten von jeweils 50 bis 100 Prozent. Bezeichnend ist auch die Entwicklung des Online-Reisemarkts. Einer Studie des Marktforschungsunternehmens Jupiter zufolge wird der US-Gesamtumsatz im Jahr 2001 im Bereich Reisen bei etwa 11,9 Milliarden Dollar liegen. Das entspricht einer Steigerung von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. In den Jahren 1999 und 2000 ermittelten die Experten noch Steigerungsraten von 125 beziehungsweise 54 Prozent.