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USA: Im Januar weniger Jobs

07.02.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nachdem die Zahl der IT-Arbeitsplätze im Software- und Serviceumfeld in den USA von April bis Dezember 2004 gestiegen war, sind die Jobs jetzt im Januar um 300 auf 1,18 Millionen zurückgegangen, meldet das US-amerikanische Amt für Arbeit. Auch in der Hardwareproduktion ist ein Rückgang zu verzeichnen und zwar um 200 Stellen auf 1, 33 Millionen. Arbeitsmarktexperten gehen davon aus, dass der Druck auf die Beschäftigten weiter steigen wird, weil Unternehmen nach wie vor Arbeitsplätze nach Asien verlagern. Verbände der Arbeitnehmer kritisieren vor allem die Erweiterung des H-1-B-Visa-Programms, das ausländischen IT-Spezialisten ermöglicht, in die USA einzureisen. Dadurch würde sich die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt verschärfen. Insgesamt ist die Arbeitslosigkeit in den USA im Januar gegenüber dem Vormonat von 5,4 auf 5,2 Prozent gesunken. (hk)