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USA: Exportkontrollen bringen nichts

25.06.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – In einer Anhörung vor dem amerikanischen Kongreß sprach sich der ehemalige Assistent des Verteidigungsministers, Richard Perle, dafür aus, weniger Geld in die Exportkontrollen für High-Tech-Produkte zu stecken. Seiner Meinung nach sind gerade Kontrollen von weitverbreiteten Geräten wie Desktop-Computer undurchführbar und zum Scheitern verurteilt. Nach augenblicklich geltendem Recht dürfen Computer, die mehr als zwei Milliarden Befehle pro Sekunde ausführen können, in einige Länder nicht ausgeführt werden. Darunter fallen unter anderem Indien, Rußland und Israel.