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US-Wirtschaft fördert Telearbeit

04.09.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Heimbüros haben in den USA Konjunktur: Laut den Marktforschern von IDC gibt es derzeit 37 Millionen PC-Heimarbeitsplätze in US-Haushalten, bis 2002 sollen es 39 Millionen sein. Die wachsende Zahl der häuslichen Mitarbeiter mit DV-Ausstattung führe zu einem verstärkten Absatz von Produkten und Telekommunikations-Dienstleistungen für den Telearbeitsplatz.

Laut IDC-Analystin Mary Porter haben amerikanische PC-Heimarbeiter in Sachen technologischer Ausstattung im Vergleich mit den Kollegen im Büro kaum einen Nachteil. So sei die Zahl der Internet-Zugänge von 26 Prozent in 1996 auf 81 Prozent Ende 1999 angestiegen. Im Jahr 2002 sollen 92 Prozent der Home Offices über einen Internet-Zugang verfügen.

Zwei Gründe nennt Porter für die steigende Zahl der Büroverweigerer: "Die Wirtschaftslage animiert die Leute, auch von zuhause aus zu arbeiten. Und Arbeitgeber investieren einiges in die technische Ausstattung der Arbeitsplätze, um die Mitarbeiter anzuwerben und zu halten."