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US-Web-Site warnt vor Radarfallen

12.04.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit einer einfachen Idee zieht der Computerfachmann Andrew Warner aus Atlanta, Georgia, täglich bereits 250 000 Besucher auf seine Web-Site "Speedtrap.com": Er informiert über Radarfallen im ganzen US-Bundesgebiet. Die Informationen reichen über die reinen Sachinformationen (Art der Meßtechnik, den Durchschnittspreis eines Knöllchens, Typ der vorhandenen Polizeifahrzeuge) deutlich hinaus. Warner integriert zusätzlich auch persönliche Berichte von Augenzeugen. Ein Mann meint etwa zum Ort Eagle River: "Keine gute Stadt zum Schnellfahren. Die Cops hier sind frustiert, weil sie nichts besseres zu tun haben als Leute abzuzocken." Zuweilen erscheinen die Texte aber etwas einseitig. So warnt ein Statement Besucher von Rhinelander: "Leute von außerhalb aufgepaßt! Hier gibt’s schon einen Strafzettel für fünf Meilen zu viel." "Das ist völlig aus der Luft

gegriffen", erbost sich der dortige Polizeichef. "Wir haben überhaupt nicht das Personal, um so genau zu kontrollieren."