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US-Studie: Mangel an IT-Fachkräften kostet Milliarden

14.10.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Fehlen von IT-Spezialisten verursacht in amerikanischen Unternehmen jährlich Kosten von 4,5 Milliarden Dollar, weil die Produktivität sinkt. Die Gesamtwirtschaft büßt dadurch sogar 105,5 Milliarden Dollar an Umsatz im Jahr ein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die vom Verband Computer Technology Industry Association (Comp TIA) in Auftrag gegeben wurde. Der Schwerpunkt der Untersuchung lag auf dem Bereich IT-Service und Support, in dem laut Verband 75 Prozent aller High-Tech-Stellen angesiedelt sind. Viele der hier anfallenden Aufgaben würden nicht erfüllt, denn fast zehn Prozent oder rund 268 740 Arbeitsplätze seien unbesetzt. Die Volkswirtschaft sei insofern betroffen, als Gehalts- und Weiterbildungszahlungen wegfallen würden und die Produktivität geringer sei. Die 878 befragten IT-Führungskräfte gaben an, die Stellenbesetzung mit qualifizierten

DV-Fachkräften sei das größte Problem im IT-Management.