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US-Studie: Erstmals rückläufige Zahl der Internet-Anschlüsse

09.05.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Zahl der US-Haushalte mit Internet-Anschluss ist im ersten Quartal 2001 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht gesunken. Das ist das Ergebnis einer Studie von Telecommunications Reports International. Die Experten verzeichneten zum ersten Mal seit Jahren einen Rückgang. Dem Bericht zufolge reduzierte sich die Zahl der US-Haushalte mit Online-Zugang um 0,3 Prozent auf 68,5 Millionen. Dafür sei unter anderem das sinkende Angebot von Internet-Service-Providern (ISP), die ihre Dienste gratis zur Verfügung stellen, verantwortlich. "In den vergangenen Jahren haben wir festgestellt, dass durch die wachsende Zahl von kostenlosen Angeboten mehr US-Bürger von zuhause aus im Internet surften. Seit einige Gratis-Dienste ihre Geschäfte eingestellt haben, reduzierte sich die Zahl der Haushalte mit Online-Anschluss", so die Herausgeberin der Studie, Amy Fickling. Wie es in dem Bericht weiter heißt, ging die Abonnentenzahl von kostenlosen ISPs im ersten Quartal 2001 im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent auf 10,26 Millionen zurück. Die Zahl der US-Haushalte, die einen kostenpflichtigen Provider in Anspruch nahmen, erhöht sich im Vergleichszeitraum um etwa acht Prozent.