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US-Staatskasse fehlen 12 Milliarden Dollar

27.06.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Für viel Wirbel sorgt das Urteil amerikanischer Berufungsrichter, die Versteigerung von Mobilfunklizenzen der dritten Generation vom Januar sei größtenteils ungültig (Computerwoche online berichtete).

Eine schnelle Einigung sei nicht in Sicht, da zu viele Beteiligte unterschiedliche Interessen verfolgten. Die Befürworter eines Kompromisses argumentieren mit Zahlen: Mindestens zwölf Milliarden Dollar würden dem Staatshaushalt fehlen, komme keine Einigung zwischen Nextwave und weiteren Beteiligten wie der amerikanischen Fernmeldebehörde FCC zustande. Denn Nextwave hatte 1996 gerade mal knapp 4,8 Milliarden Dollar für die Lizenzen bezahlt, während bei der Versteigerung stolze 16 Milliarden Dollar zusammen kamen.