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US-Labor installiert schnellsten Linux-Supercomputer

27.08.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ein Forschungslabor des US-amerikanischen Energieministeriums hat eigenen Angaben zufolge den weltweit schnellsten Supercomputer unter Linux installiert. Das System verbindet 2000 Intel-Prozessoren vom Typ Itanium 2 und soll eine Verarbeitungsleistung von 11,8 Teraflops (TFLOPS) erreichen. Der Betreiber Pacific Northwest National Labs (PNNL) erweiterte dazu einen bestehenden Supperrechner, der bereits mit 1400 CPUs bei einer Taktrate von 1,0 Gigahertz arbeitete. Die neuen Prozessoren basieren auf Intels Madison-Architektur und sind mit 1,5 Gigahertz getaktet. Das rund 24 Millionen Dollar teure System setzt sich aus mehreren Hewlett-Packard-Servern vom Typ RX2600 zusammen. Es soll vor allem rechenintensive Simulations- und Modellierungsaufgaben aus den Bereichen Biologie und Chemie übernehmen. IT-Hersteller wie Dell, IBM oder Fujitsu haben in jüngster Zeit ebenfalls Linux-basierte Supercomputer angekündigt. (wh)