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US-Hightech-Exporte rückläufig

06.09.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Hightech-Exporte der USA sind in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 20 Prozent zurückgegangen. Einem Bericht der Handelsorganisation AeA zufolge wurden in der ersten Jahreshälfte IT- und TK-Produkte im Wert von insgesamt 82,4 Milliarden Dollar ausgeführt. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres betrug das Exportvolumen noch 102,5 Milliarden Dollar.

Die stärksten Einbrüche verzeichnete die Branche laut AeA-Chef William Archey im Handel mit der Europäischen Union, in der die Hightech-Ausfuhren um 27 Prozent oder 6,7 Milliarden Dollar zurückgingen, sowie mit Lateinamerika. Vor allem die Krise in Argentinen drückte die Quote: Die US-Exporte sanken gegenüber dem Vorjahr um 84 Prozent - von 700 Millionen auf 114 Millionen Dollar.

Einen Anstieg verzeichnete die US-amerikanische Hightech-Industrie nur in wenigen Ländern. So nahm das Geschäft mit China um zwei Prozent, mit Malaysia um sieben Prozent zu. Die mit Abstand stärkste Exportsteigerung - 78 Prozent beziehungsweise 250 Millionen Dollar - wurde in der ersten Jahreshälfte in Costa Rica erzielt, wo diverse Technologiefirmen Niederlassungen eröffnet haben. (sp)