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US-Geschäft treibt Plattenspeichermarkt an

04.06.2004

Der weltweite Markt für Plattenspeichersysteme ist im ersten Quartal 2004 weiter gewachsen. Erhebungen der Marktforschungsgesellschaft IDC zufolge stiegen die Umsätze gegenüber dem Vorjahresquartal um 3,5 Prozent auf 5,09 Milliarden Dollar. "Der Markt zieht wieder an", erklärte John McArthur, Vice President von IDC, "insbesondere in den USA, wo nun bereits das vierte Quartal in Folge ein echtes Wachstum verzeichnet wurde". In anderen Regionen sei dagegen in erster Linie der schwache Dollar für die Zuwächse verantwortlich. Besonders schwierig ist die Situation in Westeuropa, wo der Plattenspeichermarkt laut IDC stagnierte oder sogar leicht schrumpfte - trotz positiver Währungseffekte.

Mit einem Plus von 6,5 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar registrierten die Marktforscher im Bereich externe Plattenspeichersysteme das weltweit stärkste Wachstum. Die Führung in diesem Segment übernahm Speicherriese EMC, der seine Einnahmen um 26 Prozent auf 707 Millionen Dollar steigerte und damit einen Marktanteil von 20,2 Prozent erreichte. HP verzeichnete hingegen einen Rückgang um 0,7 Prozent auf 634 Millionen Dollar und musste sich im Berichtszeitraum mit 18 Prozent Marktanteil und Platz zwei begnügen. IBM konnte seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal leicht auf 421 Millionen Dollar erhöhen. Big Blue wuchs damit jedoch langsamer als der Markt, die Marktanteile sanken daher von 12,3 auf zwölf Prozent. Auf den Plätzen vier und fünf folgen Hitachi (9,7 Prozent) und Sun Microsystems (6,5 Prozent).

Zählt man die in Servern verbauten Plattenspeichersysteme hinzu, lag HP weiterhin an erster Stelle. Mit 1,18 Milliarden Dollar setzte der Konzern im Jahresvergleich rund 6,1 Prozent weniger um, der Marktanteil ging von 25,6 auf 23,2 Prozent zurück. Der Branchenzweite IBM steigerte den Marktanteil von 18,4 auf 19,7 Prozent, EMC verbesserte sich von 11,4 auf 13,9 Prozent. (mb)