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US-Chiphersteller Advanced Micro Devices verdient prächtig

12.10.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der amerikanische Chiphersteller und Intel-Hauptkonkurrent Advanced Micro Devices (AMD) hat dank einer sehr starken Nachfrage nach seinen Computerchips im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres prächtig verdient. Bei den so genannten Flash-Speicherchips, die in Handys und anderen elektronischen Geräten verwendet werden, gab es geringere Verluste.

AMD erhöhte den Umsatz in dem am 24. September beendeten Dreimonatsabschnitt gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit um 23 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar (umgerechnet 1,3 Milliarrden Euro), gab die Gesellschaft mit Sitz in Sunnyvale (Kalifornien) am Dienstag nach Börsenschluss bekannt. AMD verdiente 76 (Vorjahresvergleichszeit: 43,8) Millionen Dollar oder 18 (12) Cent je Aktie.

Die Computerchip-Sparte stockte ihren Umsatz um 44 Prozent auf 969 Millionen Dollar auf und hatte einen operativen Rekordgewinn von 209 (89) Millionen Dollar. AMD hob Rekordabsatzzahlen für Server-, Laptop- und Desktop-Computerchips hervor. In Wachstumsmärkten wie Russland, Indien und China habe man besonders stark zugelegt.

In der Speicherchipsparte gab es einen Umsatzrückgang von vier Prozent auf 516 Millionen Dollar, doch verringerte sich der operative Verlust deutlich auf 50 (90) Millionen Dollar.

Der Neunmonatsgewinn schrumpfte auf 69,9 (121,1) Millionen Dollar oder 17 (32) Cent je Aktie. Der Neunmonatsumsatz legte auf vier (3,7) Milliarden Dollar zu.

AMD erwartet für das Schlussquartal gegenüber den vorangegangenen drei Monaten einen Umsatzanstieg von sieben bis 13 Prozent. Gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit will die Gesellschaft somit um 42 bis 50 Prozent zulegen. (dpa/tc)