US-Carrier testet einen optischen Verstärker

08.09.2000

FRAMINGHAM (IDG) - Ein herkömmliches Glasfasernetz benötigt etwa alle 600 Kilometer einen elektrischen Verstärker. Das drückt auf die Geschwindigkeit und treibt die Kosten beim Aufbau einer Infrastruktur in die Höhe. Nun hat das US-Unternehmen Corvis Corp., Columbia, Maryland, ein proprietäres Verfahren entwickelt, mit dem sich sehr lange optische Übertragungswege ohne Medienbruch realisieren lassen.

Der US-Carrier Broadwing Communications hat den dazu erforderlichen optischen Verstärker von Corvis getestet und ihn in eine 4000 Kilometer lange Glasfaserstrecke integriert. Dabei erzielte Broadwing eine Transferrate von 10 Gbit/s (OC-192).