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US-Anschläge: IT-Firmen hatten Büros im World Trade Center

12.09.2001
Durch die Terrorattacken auf die USA am gestrigen Dienstag wurden auch die Büros einiger IT-Firmen, die diese in den kollabierten Zwillingstürmen des World Trade Center unterhielten, zerstört.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Durch die Terrorattacken auf die USA am gestrigen Dienstag wurden auch die Büros einiger IT-Firmen, die diese in den kollabierten Zwillingstürmen des World Trade Center unterhielten, zerstört. Zu den betroffenen Unternehmen gehören unter anderem Siemens, Sun Microsystems, AT&T und Securant Technologies. Weitere betroffene Unternehmen sind:

Nord-Tower:

AT&T, 51. Stock

Avenir, 78. Stock

Avesta Computer Services, 21. Stock

Blue Sky Technologies, 46. Stock

Cheng Xiang Trading USA, 22.Stock (noch unbestägt)

Emeritus Communications, 83. Stock (noch unbestätigt)

Global Crossing Holdings, 83. Stock (noch unbestätigt)

Kanebo Information Systems, 46. Stock

Martin Progressive LLC, 77. Stock

Meganet Management Consultants, 46. Stock

Network Plus, 81. Stock

Securant Technologies, 79. Stock

Strategic Communications, 46. Stock

Suggested Open System, 46. Stock

The Beast Dot Com, 80. Stock

Süd-Tower:

Paging Network of New York, 14. Stock

Siemens Transport Systems und Siemens Building Technologies, 37. Stock

Sun Microsystems, 25. und 26. Stock

Wie eine Sun-Sprecherin erklärte, waren die Stockwerke 25 und 26 vor dem Kollaps des südlichen Gebäudes evakuiert worden. Ob es unter den 300 dort stationierten Mitarbeitern des US-Unternehmens auch Opfer zu beklagen gebe, konnte sie jedoch noch nicht sagen.

Inzwischen haben viele IT-Konzerne in den USA ihre Niederlassungen in New York und Washington, D.C., geschlossen. Dies teilte der amerikanische IT-Verband American Electronics Association (AEA) mit. So haben beispielsweise der Softwareriese Microsoft, der Netzwerkausrüster Lucent Technologies und der Elektronikkonzern Motorola ihre Büros in den betroffenen Städten dicht gemacht. Viele Mitarbeiter arbeiteten derzeit von zu Hause aus, hieß es weiter.