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Uri Geller verklagt Nintendo wegen Pokemon

30.12.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der in der Versenkung verschwunden geglaubte israelische Psychozauberer Uri Geller ist wieder aufgetaucht: Laut der britischen Tageszeitung "The Guardian" hat er den japanischen Spielehersteller Nintendo wegen einer Figur in der populären Spielereihe "Pokemon" auf 100 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt. Eine in Europa "Alakazam" getaufte Magiergestalt heißt in den japanischen Pokemon-Ausgaben "GoodUn-Geller" beziehungsweise "EvilUn-Geller" und wird mit verbogenen Löffeln dargestellt - genau jenen Objekten, die Uri Geller einst zu seinem zweifelhaften Ruhm verhalfen. Der so Verunglimpfte erklärte (Geld?)scheinheilig gegenüber dem "Guardian": "Ich hätte nie meine Zustimmung zu einem aggressiven und in einem Fall sogar bösartigen Charakter erteilt, der auf meiner Person basiert."