Web

 

UPS und FedEX entscheiden sich für GPRS

09.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die beiden US-amerikanischen Paketdienste United Parcel Service(UPS) und FedEx haben sich für das in Europa verbreitete Übertragungsverfahren General Packet Radio Service (GPRS) ausgesprochen. Damit stellen sich die Unternehmen gegen den von US-Anbietern favorisierten Standard Code Division Multiple Access (CDMA). Die Firmen, die zu den weltweit größten Anwendern von mobilen Datendiensten zählen, wollen ein Zukunft eine weltweite Standardisierung ihrer Kommunikationsmedien für die Bereiche Abholung, Auslieferung sowie Transportüberwachung realisieren. UPS will mit diesem Schritt vor allem seine Kommunikationskosten senken. Ken Pasley, Director für die Entwicklung drahtloser Systeme bei FedEX, verkündete, dass das Unternehmen AT&T Wirless Services damit beauftragt habe, GPRS weltweit aufzusetzen und die Technik derzeit in Europa

teste. In US-Regionen, in denen noch kein GPRS-Zugang existiert, ist der Paketdienst weiterhin auf CDMA angewiesen.