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Unisys Sentinel wacht über gespeicherte Daten

28.08.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit „Sentinel“ (Wächter) stellt Unisys ein Highend-Speichersystem vor. Das 1,60 Meter hohe Gerät fasst RAID-Festplatten mit insgesamt bis zu 1,8 Terabyte Kapazität. Ventilatoren und Stromversorgung der Platten sind redundant ausgelegt. In Speichernetze wird Sentinel über Glasfaserkabel integriert. Das System lässt sich mit Windows sowie verschiedenen Unix-Systemen betreiben und von einer Management-Konsole über eine grafische Benutzeroberfläche administrieren. Das Speicher-Management entspricht dem Standard Common Information Modell (CIM) der Storage Networking Industry Association (SNIA). Dies macht es möglich, Speicher unterschiedlicher Hersteller über Sentinel zu einem Storage Area Network (SAN) zusammenzufassen. Das Festplattenkonglomerat erscheint dann den Anwendungen als eine einzige Datenquelle. Sentinel kostet

200.000 Dollar. Rund ein Viertel des Preises sollen nach Unisys-Angaben die mit dem Gerät erworbenen Rechte auf Beratung und Support wert sein. (ls)