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Unis bilden Lehrer zu wenig in neuen Medien aus

05.01.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Zirka drei Viertel der Lehramtsstudenten kritisieren die mangelnde Ausbildung an den Universitäten in bezug auf den Einsatz der Neuen Medien im Unterricht. Nur jeder achte fühlt sich durch Seminare gut darauf vorbereitet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Bielefeld. Die Studenten selbst kennen sich jedoch bereits bestens mit Computern und Internet aus: 98,2 Prozent der Befragten nutzen nach eigenen Angaben einen PC und mehr als 70 Prozent besitzen einen Computer. Rund 79 Prozent surfen im Internet, wobei vor allem der Online-Zugang über die Hochschulen genutzt wird. Die Untersuchung förderte ferner zu Tage, dass mehr als doppelt so viele männliche Studenten im Web surfen als ihre Kommilitoninnen.

In der Studie wurden 1052 Lehramtskandidaten befragt. Die Untersuchung erfolgte im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung und der Heinz-Nixdorf-Stiftung.