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Umsatzeinbruch bei Pixelpark

20.11.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Internet-Agentur Pixelpark verbuchte im dritten Quartal einen Umsatzeinbruch von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. die Berliner erwirtschafteten statt 27,85 Millionen Euro jetzt nur noch Einnahmen in Höhe von 17,4 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) betrug minus 7,7 Millionen Euro, die ausgewiesenen Restrukturierungskosten von 3,2 Millionen Euro noch nicht eingerechnet. Vor einem Jahr hatte sich der Fehlbetrag auf Ebitda-Basis noch auf 0,53 Millionen Euro belaufen.

Gegenüber dem zweiten Quartal konnte Pixelpark den Betriebsverlust von 20,26 Millionen auf 14,2 Millionen Euro reduzieren. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte der Fehlbetrag jedoch noch bei 2,1 Millionen Euro gelegen. Aufgrund rückläufiger Investitionen im IT-Sektor und des schwierigen Marktumfeldes erwartet Pixelpark in den nächsten zwei Quartalen keine nennenswerten Verbesserungen. Daher gab das Unternehmen an, auch im laufenden Quartal die Gewinnschwelle auf Ebitda-Basis nicht zu erreichen. Zum 30. September verfügten die Berliner eigenen Angaben zufolge über Barmittel in Höhe von 17,9 Millionen Euro.