Probleme nur im IBM-kompatiblen Sektor:

Üppiges Gewinnwachstum der Intel Corp.

21.03.1980

SANTA CLARA/KALIFORNIEN (CW) - Wachstumsprobleme hatte die Intel Corp., Santa Clara/Kalifornien im abgelaufenen Geschäftsjahr 1979 nur in ihrem IBM-kompatiblen Unternehmensbereich, der Commercial Systems Division (CSD). Das Geschäftsjahr war nach Angaben von Chairmann and Chief Executive Officer Gordon E. Moore und dem President Andrew S. Grove von einem Produktionsengpaß an Chips geprägt.

Der weltweite Lieferengpaß von Speicherbausteinen und Mikrocomputer

Komponenten entstand aus einer Nachfrage, die wesentlich über den Prognosen zu Jahresanfang lag. Deshalb, so heißt es in dem jetzt veröffentlichten Geschäftsbericht weiter, fielen die Preise nicht in dem Ausmaß, wie es in der Halbleitervergangenheit üblich war. Den Rückgang des CSD-Geschäftes erklärt Intel mit dem Lebenszyklus der IBM-Computergeneration, auf die die Chips ausgelegt sind.

Intel Magnetics führte 1978 erstmals einen Magnetblasenspeicher mit einer Kapazität von einer Million Bit auf dem Markt vor. Einige Kunden hätten bereits geringe Mengen bezogen.

Das Jahr zum 31. Dezember 1979 bezeichnete das Unternehmen als ausgezeichnet. Der Umsatz stieg gegenüber dem vorangegangenen Jahr um 65 Prozent auf rund 663 Millionen Dollar, der Gewinn nach Steuern gar um rund drei Viertel auf 78 Millionen Dollar.