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Turbolinux-Chef prophezeit Einheitsversion

09.10.2000
Rückendeckung für Linux Standard Base

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Paul Thomas, seit Juni dieses Jahres Chief Executive Officer bei Turbolinux (früher Pacific High Tech, einer der "großen Vier" im Markt für Linux-Distributionen), rechnet mittelfristig mit einer einheitlichen Linux-Version. "Der Weg geht zu einer einheitlichen, generischeren Distribution, die wir alle benutzen werden", erklärte Thomas. Es sei Zeit für eine Konsolidierung. "Die Welt braucht keine 150 Linux-Abarten", so der CEO auf einer W.R.-Hambrecht-Konferenz zum Thema Open Source. Zentralorgan der anstehenden Vereinheitlichung dürfte aus Sicht von Thomas die Linux Standard Base werden, um die es in letzter Zeit ziemlich ruhig geworden war. Diese erhielt auf der gleichen Veranstaltung übrigens auch zusätzliche Rückendeckung von Caldera, das sich

ebenfalls seit langem für eine Standardisierung des Open-Source-Unix einsetzt.