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Tria tritt auf der Stelle

29.05.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der IT-Dienstleister Tria IT-Solutions AG schloss das erste Quartal 2002 knapp unter den Vergleichswerten des Vorjahreszeitraums ab: Beim Konzernergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen aus Konsolidierung (nach DVFA/SG) konnte die Münchner Unternehmensgruppe ein leichtes Plus in Höhe von 62.000 Euro erzielen nach einem Gewinn von 546.000 Euro im Vorjahresquartal. Der Umsatz lag mit 7,4 Millionen Euro rund 500.000 Euro unter dem Betrag vor zwölf Monaten. Während der Bereich IT-Training dabei hinter den Einnahmen des Vergleichszeitraums zurückblieb, verbuchte die Sparte IT-Consulting ein leichtes Umsatzwachstum.

Trotz des verhaltenen Starts ist Tria für das laufende Geschäftsjahr zuversichtlich: So wurde nach eigenen Angaben im April der bislang zweithöchste Trainingsumsatz der Firmengeschichte ausgewiesen, die Zahl der Rahmenverträge erhöhte sich Ende März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 86 Prozent auf 82. Außerdem sollen sich bereits die ersten positiven Effekte aus der Übernahme des Ausbildungsbereichs vom Konkurrenten Infotel GmbH (Computerwoche online berichtete) abzeichnen. Für den Rest des Jahres rechnet Tria mit einem Wachstum über dem IT-Branchendurchschnitt (2,7 Prozent laut Bitkom). Ende März beschäftigten die Münchner 326 Mitarbeiter nach 274 Angestellten zum Vorjahreszeitpunkt. (mb)