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Transtec kämpft um den Break-even

22.02.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Transtec AG konnte im abgelaufenen vierten Quartal 2001 nach sechs Verlustquartalen mit einem Vorsteuergewinn von 500 000 Euro erstmals wieder schwarze Zahlen schreiben. Außerdem gelang es dem Tübinger IT-Systemhersteller und Computerdirektanbieter den Fehlbetrag im Gesamtjahr 2001 gegenüber dem Vorjahr (Computerwoche online berichtete) von vier Millionen auf 1,3 Millionen Euro senken. Gleichzeitig gingen jedoch auch die Einnahmen von 185 Millionen auf 150 Millionen Euro zurück. Das Unternehmen erklärt die negative Umsatzentwicklung mit der Konzentration auf ertragstarke Produkte wie Server und Storage-Lösungen. Diese Neufokussierung sei zu lasten des niedermargigen Volumengeschäfts erfolgt. Für das laufende Geschäftsjahr rechnen die Tübinger erneut mit einem schwierigen

Marktumfeld. Weitere Details für das abgelaufene Geschäftsjahr will Transtec am 26. März 2002 bekannt geben. (mb)