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Transmeta legt phänomenalen Börsengang hin

08.11.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Aktie des US-Startups Transmeta stieg an ihrem ersten Handelstag um 115 Prozent und notierte zum Börsenschluss am gestrigen Dienstag bei 45,25 Dollar. Der Zugewinn ist angesichts der derzeit unsicheren Marktlage beachtlich und reflektiert den Optimismus der Anleger, dass der Hersteller von Stromsparprozessoren es mit dem Halbleitergiganten Intel aufnehmen kann. Unbeeindruckt zeigten sich die Investoren auch durch die Ankündigung von IBM, seine "Thinkpad-240"-Notebooks entgegen ursprünglicher Planung nun doch nicht mit dem Transmeta-Chip "Crusoe" auszustatten. Das Unternehmen, das mit einem Emissionspreis von 21 Dollar an der Nasdaq startete, besitzt nach seinem ersten Börsentag eine Marktkapitalisierung von 5,75 Milliarden Dollar. Hinter der Chipschmiede stehen so klangvolle Investoren wie Paul Allen, Sony und George Soros sowie der Linux-Erfinder Linus Torvalds, der als Entwickler bei

Transmeta arbeitet.