Mehr Weiterbildung

Trainingsanbieter profitieren vom Fachkräftemangel

23.09.2008
Von 
Hans Königes ist Ressortleiter Jobs & Karriere und damit zuständig für alle Themen rund um Arbeitsmarkt, Jobs, Berufe, Gehälter, Personalmanagement, Recruiting sowie Social Media im Berufsleben.

Die Studienteilnehmer wurden wieder nach ihren Erwartungen für die unterschiedlichen Angebotsformen befragt. Zwei Drittel sind der Meinung, dass der Anteil der firmeninternen Veranstaltungen am Umsatz steigen wird, 30 Prozent nehmen an, dass er gleich bleiben wird. Bei den öffentlichen Seminaren rechnet ein Drittel mit steigenden Umsatzanteilen, 46 Prozent mit gleich bleibenden, während 20 Prozent an Rückgänge glauben. Den öffentlichen Langzeitseminaren prognostizieren 40 Prozent sinkende Anteile, 47 Prozent rechnen mit Gleichstand. Fast 56 Prozent der befragten Anbieter erwarten für das Outsourcing-Geschäft steigende Anteile am Umsatz. Bei Qualifizierungsprojekten sind es sogar fast 78 Prozent.

Ambivalentes Verhältnis zu E-Training

Den gegenwärtigen Anteil des Computer- und Web-gestützten Trainings am deutschen Weiterbildungsmarkt schätzen die Teilnehmer im Durchschnitt auf 8,4 Prozent. Die Verteilung der genannten Prozentwerte zeigt, dass 22 Prozent der Befragungsteilnehmer für 2008 den Marktanteil des E-Trainings über zehn Prozent veranschlagen. Für 45 Prozent der Befragten liegt er noch bei maximal fünf Prozent. Das werde sich aber ändern: Auf 14,1 Prozent wird laut den Prognosen der Befragungsteilnehmer der Anteil des E-Trainings am deutschen Weiterbildungsmarkt bis 2013 steigen.

Die Lünendonk-Studie 2008 "Status quo und Perspektiven beruflicher Weiterbildung in Deutschland" ist ab sofort bei der Lünendonk GmbH, Kaufbeuren, zum Preis von 1200 Euro verfügbar (PDF-Datei, zuzüglich MwSt., inklusive Versand).