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Toys´R´Us gibt angeblich Kundendaten preis

03.08.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Dem Online-Spielzeughändler Toys´R´Us wird zur Last gelegt, vertrauliche Kundendaten angeblich an Dritte weitergegeben zu haben. Eine entsprechende Klage hat die Kanzlei Finkelstein, Thompson & Loughran am US-Gericht Camden im Bundesstaat New Jersey eingereicht. Bei den angeblich weitergereichten Informationen handelt es sich um Namen- und Adressdaten von Kunden, die seit dem Sommer 1998 den Service des Internet-Shops nutzten. Die US-Regulierungsbehörde FTC (Federal Trade Commission) hat unterdessen Bestimmungen gefordert, die Online-Händler verpflichten sollen, ihre Kunden besser über die Verwaltung der vertraulichen Daten zu informieren. Erst letzte Woche hatte die Behörde über den Verkauf der Kundendatenbank der bankrotten Disney-Tochter Toysmart.com entschieden. Die Auflagen hatten das Unternehmen jedoch dazu bewegt, die Daten vorerst nicht zum Kauf anzubieten (CW

Infonet berichtete).