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Toshiba schließt DRAM-Werk in Japan

09.08.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der japanische Elektronikkonzern Toshiba wird eines seiner Chipwerke in Japan schliessen. Betroffen ist die Fabrik in Yokkaichi im Westen des Landes mit 300 Mitarbeitern. Die Angestellten sollen mit Schließung der Produktionsstätte Ende September 2001 in einem anderen Werk, in dem ebenfalls DRAM-Halbleiter (Dynamic Random Access Memory) hergestellt werden, weiter beschäftigt werden. Als Grund für die Maßnahme nannte der Konzern die anhaltend schwache Nachfrage nach Speicherchips. Durch die Schließung der Yokkaichi-Fabrik verringert Toshiba die DRAM-Produktion in Japan um 60 Prozent. Analysten rechnen damit, dass dem Unternehmen durch die Stillegung und die folgenden Restrukturierungsmaßnahmen hohe Kosten entstehen. Yoshiharu Izumi, Mitarbeiter der Investment-Bank UBS Warburg, bezifferte die Aufwendungen für den Produktionsstopp in Yokkaichi auf 162 Millionen bis 244 Millionen

Dollar.