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Toshiba kündigt Stand-alone-Java-OS an

Dietmar Müller ist freier Journalist in München.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Für den März nächsten Jahres plant Toshiba Information Systems den Vertrieb seines "Jexe-OS", eines Java-basierten Betriebssystems für den Einsatz in Netzwerken oder auf Offline-PCs. Das 32-Bit-Betriebssystem ist für Rechner mit wenigstens einem 100-Megahertz-Pentium-Chip und 16 MB Speicherkapazität vorgesehen. Das Jexe-OS soll keinen Just-in-Time-Compiler wie das Java-OS einsetzen, sondern die von der Asymetrix Corp. entwickelte Virtual Machine "Supercede VM". Dadurch würden Applikationen wie Textverarbeitungsprogramme deutlich schneller laufen. Das Jexe-OS ist als Alternative zu Windows gedacht und soll alle in purem Java geschriebenen Programme unterstützen.