Toshiba 908A: sieht nach Japan aus, funktioniert in Europa

03.05.2007
Mobiltelefone aus fernöstlichen Ländern sind meist nur nett anzusehen, einsetzbar jedoch sind sie hierzulande eher selten bis nie. Anders beim Toshiba 908A: der Folder unterstützt neben Triband auch WCDMA und soll noch diesen Sommer in den Handel kommen.

Ein Problem, das sicher viele Mobilfunk-Fans kennen: man sieht ein extrem cooles Handy um dann enttäuscht feststellen zu müssen, dass es sich um ein japanisches oder koreanisches Gerät handelt, lediglich für diesen Markt bestimmt und konzipiert. Dabei ist dies im Zeitalter der unbegrenzten Möglichkeiten und des nahezu grenzenlosen Reisens eigentlich nicht mehr angebracht. Toshiba räumt mit den Ost-West-Bestimmungen auf und bringt das 908A auf den Markt - und zwar sowohl in Asien, als auch in Europa in ein und demselben Design.

Und das kann sich mal wieder durchaus sehen lassen. Die komplette Front ist verspiegelt und erinnert ein wenig an Sonys Z610, wären da nicht die vier kleinen, viereckigen Ausschnitte für die Lautsprecher. Trotzdem findet man unter der Glanzhülle ebenfalls ein OLED Display für die Grundinformationen und klappt man das Gerät auf, strahlt einen ein 2,4 Zoll großes, 242.144 Farben darstellendes und 240x320 Pixel auflösendes Display an. Die Größe erweist sich besonders angenehm beim Gebrauch des eingebauten A-GPS-Empfängers für mobile Navigation. Aber auch Bilder der 3,2 Megapixelkamera mit Blitz und Macromodus können hier angenehm betrachtet werden. Damit sowohl Kartenmaterial, als auch Bilder und Songs für den MP3-Player ausreichend Platz finden, hat man den mickrigen Speicher von 10 MB zum Glück über eine MicroSD-Karte erweiterbar gemacht.

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